Die „Tollen Tage“ Pax et Bonum Verlag grüsst die holde Narrenschar

Foto: ©Pax et Bonum®

Gestern begann der Straßen-Karneval, die sogenannten „Tollen Tage“


Pünktlich um 11:11 Uhr wurde in den Hochburgen des Karnevals die heiße Phase eingeläutet.

Ursprünglich sprach man von den drei tollen Tagen, von denen man auch im Liedgut des Karnevals singt.

Diese drei Tage waren der schmutzige Donnerstag – Weiberfastnacht, der Tulpensonntag und der Veilchendienstag.

Heute gibt es sechs Tolle Tage:

 

 

Tag Nr. 1: Schmutziger Donnerstag – Weiberfastnacht

Tag Nr. 2: Rußiger Freitag

Tag Nr. 3: Nelkensamstag

Tag Nr. 4: Tulpensonntag

Tag Nr. 5: Rosenmontag

Tag Nr. 6: Veilchendienstag

Der Aschermittwoch beendet das närrische Treiben. Punkt Schlag Null Uhr ist Schluss mit Lustig und es beginnt die vierzigtägige Fastenzeit, welche die Menschen auf Ostern vorbereiten soll.

Erster Karneval in Berlin seit 1430 urkundlich belegt

Wie schnell ein Jahr vergeht. Für viele Menschen in Deutschland beginnt die wohl wichtigste Zeit im Jahr. Karneval, Fastnacht und Fasching werden gefeiert. Diese Zeit wird in vielen Gegenden Deutschlands als die „fünfte Jahreszeit“ bezeichnet.

Die fünfte „Jahreszeit“ hat aber von der Bedeutung nichts mit der gleichen zu tun. Als fünfte Jahreszeit wird ein längerer Zeitraum genannt, der den Lebensrhythmus vieler Menschen so stark beeinflusst, wie es sonst nur der Wechsel der vier Jahreszeiten tut.

Das ist sicher bei den Menschen so, welche sich dem Karneval, Fastnacht und Faschingstreiben mit Leib und Seele verschrieben haben. Regional ist es unterschiedlich, welcher Zeitraum als fünfte Jahreszeit angesehen wird. So gibt es sie im religiösen Brauchtum und bei Bier- / Weinfesten. Aber auch bestimmte Märkte fallen unter diese Begrifflichkeit.

Der Karneval in Berlin hat an sich, wenngleich viele dies nicht wissen, eine lange Tradition. So wurde bereits 1430 die sogenannte "Fastelawende" begangen. Da es die Berliner übertrieben, was überschwängliche Geselligkeit und der Art Mummenschanz anging, wurde kurzer Hand im Jahre 1629 das erste Verbot ausgesprochen. Die Maskenumzüge der Berliner Handwerker wurden 1659, soweit es möglich war, auch verboten. Der Grund war, dass die Handwerker meist bis zu acht Tagen „blau“ machten, um richtig zu feiern. So befand sich die Stadt, was den Karneval angeht, immer in einer Zeit des

Wachseins und des Schlafens. In Berlin gibt es laut Stand 2011 exakt 22 Vereine und Gruppen, welche um den Karneval in Berlin bemüht sind.

Kurzum, es gibt sie, die Narren in Berlin mit einer wirklich bewegenden Geschichte und dem Ruf : Hei-Jo, abgeleitet von Heiterkeit und Jokus.

Wir vom Pax et Bonum Verlag Berlin  grüßen alle Berliner Narren und rufen allen Jecken in Deutschland zu: Berlin Hei-Jo!

Berlin am 28.02.2014